08 Mai

Im Gespräch: Jindra Singer

Foto: privat

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CJ: Jindra, warum stellst Du Dich zur Wahl?

Jindra Singer: Bei verschiedenen Aktivitäten wie z. B. gewerkschaftlichen Aktionen und den Leipziger Montagsdemos waren und sind Mitstreiter des NEUEN FORUM dabei, die auf mich aufmerksam wurden und mich fragten, ob ich das NEUE FORUM unterstützen würde.

CJ: Warum gerade beim NEUEN FORUM?

Jindra Singer: Macht ist wichtig, um Ziele durchzusetzen. Macht darf sich aber nicht verselbständigen, sondern muss stets auch kontrolliert werden. Die Kontrolle von Macht ist erklärte Zielstellung des NEUEN FORUM.

CJ: Wenn Du in den Stadtrat kommst, wofür willst Du Dich zuerst einsetzen?

Jindra Singer: Die Stadtverwaltung hat schon mehrmals die Bildung eines Arbeitslosenbeirats verhindert, obgleich so ein Beirat gar keine legislativen Befugnisse hat. Wovor hat die Stadt also Angst? Auch ohne legislative Rechte kann ein Arbeitslosenbeirat zur Kommunikation zwischen Verwaltung und Arbeitslosen beitragen und die Verwaltung zu Maßnahmen für die Arbeitslosen ermuntern.

CJ: Und was ist Dir am wichtigsten?

Jindra Singer: Eine gerechte Teilhabe aller an den Erwerbsmöglichkeiten und eine gerechte Verteilung der Errungenschaften.

Frage: Was ist mit Deiner Stimme nicht zu machen?

Jindra Singer: Repräsentationsprojekte zu unterstützen.

CJ: Wenn Du gerade keine Politik machst, was machst Du dann am liebsten? Was sind Deine Hobbys?

Jindra Singer: Hobbys im eigentlichen Sinn habe ich keine. Ich bin vielseitig interessiert und bin unter anderem im Geschichtsverein Leipzig und in einem Verein für nachhaltige Landbewirtschaftung tätig.

CJ: Danke! Und über die nachhaltige Landbewirtschaftung frage ich dich nach der Wahl einmal aus.

Jindra Singer tritt für das NEUE FORUM im Wahlkreis 4 an.

Die Fragen stellte Carl Jesche.